Datum:
2 Mar 2026
Autor:
PREO AG
Gebrauchtsoftware
Beispiele Microsoft und VMware: Gebrauchte Lizenzen statt teurer Abo-Modelle
Unternehmen und öffentliche Verwaltungen, die Softwarelizenzen von Microsoft oder VMware nutzen, waren und sind aktuell von umfangreichen Lizenzänderungen betroffen. Insbesondere die End-of-Support-Termine für weitverbreitete Microsoft Standardprodukte wie Windows 10, Office 2016 und Office 2019 sowie verschiedene Serverprodukte, wie Exchange oder SQL, sorgen dafür, dass sich IT-Verantwortliche und Software Asset Manager*innen intensiv mit der bestehenden und zukünftigen Lizenzstrategie auseinandersetzen müssen. Folgt man der Herstellerstrategie und migriert anteilig oder sogar vollständig in die Cloud oder betreibt man Teilbereiche weiter On-Prem und nutzt die Vorteile möglicher Alternativen, beispielsweise gebrauchter Softwarelizenzen? Vor dieser Frage stehen auch zahlreiche VMware-Kunden seit den grundlegenden Lizenzänderungen nach der Broadcom-Übernahme, was 2025 zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach gebrauchten VMware-Lizenzen geführt hat.
In diesem Blog-Beitrag haben wir die wichtigsten Termine für produktspezifische Lizenzänderungen am Beispiel von Microsoft und VMware zusammengestellt und erklären die Vorteile gebrauchter Softwarelizenzen als clevere und deutlich günstigere Alternative zu den cloudbasierten Abo-Modellen.
Beispiel Microsoft: mehr Cloud, kürzere Lebenszyklen, höhere Kosten
Microsoft verfolgt weiter seine Strategie in Richtung Cloud- und Subscription-Modelle, was unter anderem bei der faktischen Verkürzung der Lebenszyklen klassischer Office-Versionen deutlich wird:
Office 2016 und 2019 sind seit dem 14.10.2025 aus dem Support, Office LTSC 2021 und Office 2021 folgen am 13.10.2026. Für Office 2021 ist sogar ausdrücklich kein Extended-Support-Programm mehr vorgesehen. Für die LTSC-Version gilt die Fixed-Lifecycle-Richtlinie mit festem Enddatum und ohne anschließende Extended Security-Updates (ESU). Dadurch erhöht sich der Druck für die unternehmensinterne IT, auf Microsoft 365 zu wechseln oder in kurzen Abständen auf neue LTSC-Versionen zu migrieren, was in der Regel mit steigenden Projekt- und Lizenzkosten verbunden ist.
Der Lizenzierungsdruck setzt sich auch 2026 fort: So endete beispielsweise der Extended Support für Microsoft Dynamics CRM 2016 bereits am 13. Januar. Für die Version SQL Server 2016 endet der Extended Support am 14. Juli 2026. Hier ist anschließend nur eine ESU-Verlängerung für ein weiteres Jahr möglich.
Gleich zu Beginn des Jahres 2027 endet dann am 12. Januar der Extended Support für Windows Server 2016. Auch hier besteht bereits im Vorfeld für viele Unternehmen ein entsprechender Handlungsbedarf für die zukünftige Lizenzierung.
Der Microsoft-Lizenzbestand Ihres Unternehmens ist von diesen Änderungen betroffen? Sie bevorzugen auch im Anschluss ganz oder zumindest in Teilen im On-Premises-Betrieb zu bleiben und nicht in die Cloud zu migrieren? Die PREO-Lizenzexpert*innen beraten Sie gerne zu den hier aufgeführten und weiteren bevorstehenden Lizenzänderungen sowie den Möglichkeiten des Einsatzes gebrauchter Microsoft-Lizenzen.
VMware-Lizenzierung unter Broadcom: von Perpetual zu Subscription-only
Seit der Übernahme von VMware durch Broadcom wurde das Lizenzmodell radikal umgestellt: Perpetual-Lizenzen und deren Support-Verlängerungen wurden Anfang 2024 eingestellt, so dass neue Käufe nur noch als befristete Subscriptions möglich sind. Statt einzelner Produkte werden Lösungen wie VMware Cloud Foundation und vSphere Foundation nur noch als gebündelte Subscriptions angeboten, daneben gibt es für kleinere Umgebungen weiterhin vSphere Standard und Essentials Plus im Abo-Modell.
Zur Steigerung des Handlungsdrucks erhalten Bestandskunden, die ihre bestehenden unbefristeten VMware-Lizenzen weiterhin nutzen, nach dem Ende der laufenden Wartungsverträge keinen Support mehr. Hinzu kommen die mit der Lizenzumstellung verbundenen Preisaufschläge, so dass sich immer mehr IT-Verantwortliche die Frage stellen: Bleiben oder gehen? Die passende Antwort darauf zu finden, ist allerdings strategisch eine durchaus komplexe Herausforderung. Dabei gibt es zumindest für die Übergangszeit einen pragmatischen Ansatz, mit dem die bewährte Software-Architektur weiter betrieben sowie ein sprunghafter Lizenzkosten-Anstieg und neue Abhängigkeiten zunächst einmal vermieden werden können: Der Einsatz von gebrauchten VMware-Lizenzen.
Die PREO-Lizenzexpert*innen beraten Sie gerne persönlich zum Einsatz und den Vorteilen gebrauchter VMware-Lizenzen inklusive dem bewährten Drittanbieter-Support unseres Partners Origina.
Statt teurer Abo-Modelle: Darum lohnen sich gebrauchte Softwarelizenzen
Innerhalb der EU ist der Kauf oder Verkauf gebrauchter Software dank höchstrichterlicher Urteile seit über 12 Jahren unter bestimmten Voraussetzungen vollständig legalisiert. Insbesondere für weit verbreitete Standardprodukte großer Hersteller, wie Microsoft oder VMware, ist Gebrauchtsoftware damit eine lohnende Alternative zur Neulizenzierung, mit der Unternehmen und öffentliche Verwaltungen in cloudbasierte Abo-Modelle gedrängt werden.
Vor diesem Hintergrund bietet der Einsatz gebrauchter Volumenlizenzen für den On-Prem-Betrieb im eigenen Rechenzentrum gleich mehrere Vorteile:
1. Kosteneinsparungen
Gebrauchte Lizenzen sind oft deutlich günstiger als die jeweils neueste Lizenzversion im laufenden Abo-Modell. Dabei lassen sich im Vergleich Preisvorteile von bis zu 70 Prozent realisieren.
2. Planungssicherheit durch Einmalinvestition
Perpetual-Lizenzen lassen sich als CapEx verbuchen, laufende Abo-Kosten, die schwer kalkulierbar sind, werden reduziert.
3. Verlängerung der Nutzungsdauer etablierter Plattformen
Gebrauchte Lizenzen für vorhandene Microsoft- oder VMware-Produkte ermöglichen konsistente Umgebungen und vermeiden Mischlandschaften.
4. Schließen von Lizenzlücken & Audit-Sicherheit
Fehlende Lizenzbestände können kosteneffizient nachlizenziert werden, ohne auf teure cloudbasierte Versionen ausweichen zu müssen.
5. Beitrag zu Nachhaltigkeit und ESG-Zielen
Die längere Nutzung vorhandener Software reduziert indirekt den Ressourcenverbrauch auf der Hardware-Seite, was ein wichtiger Baustein innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie eines Unternehmens sein kann.
Gut zu wissen: Nur Kauflizenzen lassen sich wieder verkaufen
Ein weiterer Vorteil beim Einsatz von gebrauchter Software im On-Prem-Betrieb ist die Möglichkeit des Software-Remarketings. Nicht mehr benötigte oder brach liegende Softwarelizenzen lassen sich auf dem Software-Zweitmarkt wieder verkaufen. Die so erzielten Erlöse entlasten das eigene IT-Budget und geben Spielräume für neue Investitionen, die in vielen Fällen dringend getätigt werden müssen. Momentan bietet sich für Unternehmen ein attraktives Marktumfeld, um gebrauchte Lizenzen gewinnbringend zu verkaufen, denn die Nachfrage ist insbesondere nach gängiger Standardsoftware, wie die Office-Versionen 2021 und 2024, ungebrochen hoch, während das Angebot aktuell stagniert oder gar rückläufig ist.
Sie suchen einen seriösen und erfahrenen B2B-Partner für den Ankauf von gebrauchten Softwarelizenzen aus Ihrem aktuellen Bestand? Die PREO-Lizenzexpert*innen erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Ankaufsangebot.
Vorteile gebrauchter Softwarelizenzen von PREO
Als einer der führenden B2B-Händler von Gebrauchtsoftware in Europa bietet PREO rechtssichere gebrauchte Lizenzen führender Anbieter, wie Microsoft, Adobe, Oracle, VMware, Foxit oder ZWSoft für Unternehmen, Organisationen und öffentliche Verwaltungen. So profitieren bereits weit über 5.000 Kund*innen von
- hohen Einsparungen bei den laufenden Lizenzkosten von bis zu 70 Prozent gegenüber der jeweiligen Neuversion.
- 100 Prozent rechts- und auditsicherer Lizenzerwerb mit höchster Transparenz in allen Abwicklungsschritten inklusive kompletter Dokumentation im PREO-Lizenzportal “Easy Compliance“.
- persönlicher Beratung zu allen Fragen rund um Lizenztransaktionen oder der Integration von gebrauchten Softwarelizenzen in klassische Netzwerkstrukturen oder hybride Cloud-Modelle.
- mehr Nachhaltigkeit im IT-Bereich durch die Förderung einer aktiven Kreislaufwirtschaft und die Senkung des unternehmerischen CO2-Fußabdrucks.
- der Expertise aus zahlreichen Referenzprojekten, die PREO bereits für namhafte Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Sektoren erfolgreich realisiert hat.





